Welche Pool-Wärmepumpe passt zu meiner Beckengröße?
das ist wohl die häufigste Frage, die uns zum Thema Pool-Wärmepumpen gestellt wird. Machen Sie nicht den Fehler, Ihre Wärmepumpe nur nach der Beckengröße bzw. dem Inhalt auszuwählen - selbst wenn es in der Produktbeschreibung der Pool-Wärmepumpe oft so angegeben ist.
Viele Faktoren spielen eine Rolle bei der Auswahl der idealen Pool-Wärmepumpe.
Die wichtigsten sind:
Füllmenge
Wieviel m³ Wasser sich in Ihrem Pool befinden ist die erste grundlegende Angabe. Beachten Sie dabei, dass die Füllmenge aus Beckeninhalt, Rohrleitungen und Filteranlage berechnet wird.
Als Faustregel gilt: Beckeninhalt (Länge x Breite x Höhe) + 10 %
Beispiel: Beckenmaß 6 m x 3 m x 1,2 m = 21,6 m² + 10% = 23,76 m³ Füllmenge
Einbausituation
Ob Ihr Pool freistehend oder im Erdboden versenkt ist, macht für die Wahl Ihrer optimalen Pool-Wärmepumpe einen enormen Unterschied. Der Einfluss von Witterung und Außentemperatur ist bei einem freistehenden Schwimmbecken deutlich höher. Gehen Sie also davon aus, dass in diesem Fall ca. 25 % mehr Leistung erforderlich sind.
Wichtig: Ein Überlaufbecken erfordert durch die größere Wasserfläche und den somit höheren Wärmeverlust durch Verdunstung eine höhere Heizleistung als ein Skimmerbecken.
Abdeckung
Gänzlich ohne Poolabdeckung haben Wind und Wetter natürlich stärkeren Einfluss auf Ihre Wassertemperatur. Dadurch entsteht ein Wärmeverlust, der einen wesentlichen Kostenfaktor für das Erhalten der gewünschten Wassertemperatur darstellt. Mit einer Schwimmbadabdeckung lässt sich der Heizbedarf an sonnigen Tagen durch Reduktion der Verdunstung um ca. zwei Drittel verringern. Um den Wärmeverlust bei Nichtbetrieb zu reduzieren, empfehlen wir Ihnen daher dringend die Verwendung einer isothermischen Poolabdeckung.
Geographische Lage
Ob Sie in Frankfurt, München, Dortmund, Düsseldorf, Hamburg oder Berlin zuhause sind, macht einen erheblichen Unterschied, denn die durchschnittliche Außentemperatur in Ihrer Umgebung zu Beginn der Poolsaison variiert je nach Lage. Dies bedeutet, dass Sie beispielsweise am 15. Mai in München sehr wahrscheinlich weniger Energie zur Aufheizung Ihres Pools benötigen als in Berlin.
Gewünschte Badesaison
Eine der wichtigsten Fragen! Wann möchten Sie Ihren Pool benutzen?
Wie in der Grafik ersichtlich, steigen die durchschnittlichen Außentemperaturen am Anfang der Saison Woche für Woche spürbar an.
Ob Sie Ihre Pool-Wärmepumpe eine Woche früher oder später in Betrieb nehmen, macht somit in der benötigen Heizleistung, dem Energieverbrauch und damit in der Auswahl der Wärmepumpe einen enormen Unterscheid. Ähnliches trifft auf die Zeit von Ende August bis Mitte Oktober zu.
Gewünschte Betriebsart: Wie möchten Sie Ihre Wärmepumpe betreiben?
Wetterabhängige Beheizung: Sie möchten die natürliche Erwärmung Ihres Pools beschleunigen.
Wetterunabhängige Beheizung: Sie möchten, dass ab dem ersten Badetag Ihrer Poolsaison die Wassertemperatur des Beckens konstant auf Ihrem Wunsch gehalten wird.
Gewünschte Aufheizgeschwindigkeit
Zu guter Letzt kommt natürlich auch noch die Aufheizgeschwindigkeit ins Spiel. Je mehr Leistung die Pool-Wärmepumpe hat, desto schneller erfolgt der Temperaturanstieg des Wassers.
Um bei 15 °C Außentemperatur 20 m³ Wasser um 1 °C zu erwärmen, benötigt eine 12 kW Wärmepumpe ca. 2 ½ Stunden.
Bei einer Fülltemperatur von 12 °C benötigt man also in etwa 25 Stunden bis das Wasser um 10 °C erwärmt wird – ausgehend davon, dass sowohl Umwälz- als auch Wärmepumpe Tag und Nacht auf voller Leistung durchlaufen.
Um bei einem angemessenen Verbrauch zu bleiben, wird ein Temperaturanstieg von 2 bis 3 °C pro Tag empfohlen.
Unverbindliche Informationen!
Aufheizen von Poolwasser durch Pool-Wärmepumpen
Die Tabelle zeigt auf, wie lange eine Schwimmbad Wärmepumpe benötigt um einen Pool um 1 Grad Celsius, bei 15 und bei 25 °Celsius, zu erhöhen.